Lebenshilfe Giessen e.V.

Kultklassiker, Youngtimer & rundes Geburtstagskind

Seit 23 Jahren heißt es auch 2017 freie Fahrt für unsere Oldtimerspendenaktion. Wir freuen uns auch in diesem Jahr über eine bunte Palette attraktiver Oldtimer, vom seltenen Audi 100 Coupé S über den Szeneliebling VW-Käfer Cabrio bis zum Urmodell des geräumigen Kleinwagens, der „Ente“. Unser Jubilar ist diesmal der NSU RO 80, kaum zu glauben, das Modell wird in diesem Jahr stolze 50 Jahre alt. Ein herzliches Dankeschön an die Spender der Oldies, die sich für den guten Zweck von Ihrem Klassiker getrennt haben, um Menschen mit Behinderung zu unterstützen! Wir freuen uns, alle Klassiker 2017 ausführlich vorzustellen und bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern

1. Preis: Audi 100 Coupé S, Bj. 1973

1. Preis_Audi 100 S Coupé S

1. Preis: Audi 100 S Coupé

Mit unserem 1. Preis beweisen wir: Auch ein Auto kann ein hübsches Hinterteil haben. In diesem Fall handelt es sich um ein Audi 100 Coupé S aus dem Jahr 1973. Die Entstehungsgeschichte dieses „Edelaudis“ liest sich wie der Auftakt in einem James Bond: Auch wenn das Audi 100 Coupé S über keinen Raketenwerfer oder Laserstrahl verfügt, so erinnert sein Entwickler Ludwig Kraus doch ein wenig an den Meistertüftler „Q“. Der AUTO Union-Technikchef hatte 1968 trotz strikten Verbots aus der Wolfsburger VW-Zentrale und hinter dem Rücken des Vorstands heimlich den Audi 100 entwickelt. Der bis 1976 880.000-fach gebaute Audi 100 erwies sich als Geheimwaffe der schwächelnden Volkswagenwerk AG, die sich Anfang der Siebziger mit ihrer „Käfer-über-alles“-Strategie einschneidend vergaloppiert hatte. Mit dem Luxus-Audi spielte erstmals eine Charakterkarosse aus Ingolstadt in der automobilen Oberklasse mit.

Damit ist die Geschichte aber noch nicht zu Ende erzählt: Noch gab es nur die Limousine, Kraus mochte es aber sportlich – eine schöne, aber schnöde Limousine als Dienstwagen kam für ihn nicht in Frage; ein Coupé sollte es sein. Der Technikchef ließ seine fähigsten Leute ran. Das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen lassen, sondern wurde zu einer unbestrittenen Stilikone deutscher Automobil-Baukunst: Der Audi 100 Coupé S. Der schönste Audi aller Zeiten entstammt der 100er Limousine mit gekürztem Radstand und unterscheidet sich von der vergleichsweise eher hemdsärmelig wirkenden Limo vor allem durch seine feingliedrigen Details wie dem grafisch klaren Heck, den Haifischkiemen sowie den fein verteilten Chromlinien. Gran Turismo lässt grüßen: Ein zartes Kerlchen mit rund 4,60 m Länge und 1,70 m Breite bei einem Gewicht von gerade mal gut 1 Tonne – spätestens beim Sprint von null auf 100 in gerade mal 11,5 Sekunden erübrigt sich das letzte Vorurteil, 112 PS könnten sich nicht sportlich anfühlen.

Ein Schnäppchen war der schmucke Ingolstädter indes nicht: schlug er bei seiner Markteinführung 1970 im Grundpreis mit stolzen 14.400 Mark zu Buche. Gewiss war dies auch ein Grund, warum das Prestigeobjekt nicht zum Verkaufsschlager wurde: 30.676 Exemplare wurden im Neckarsulmer Werk gebaut – davon sind bundesweit noch rund 300 Exemplare und noch mal 100 jenseits deutscher Grenzen zugelassen. Alles andere als ein Allerweltsoldtimer also. Unser Audi 100 Coupé S stammt aus der Zeit vor dem großen Facelift des Modelljahrs 1974 und zählt glücklicherweise zu den gut erhalten Exemplaren. Mit seinem türkisgrünen Metallic Lack, der Mitte der 70er ein absolutes Muss war, wirkt dieses zeitlos designte Coupé alles andere als von Gestern.

2. Preis: VW Käfer Cabriolet 1500, Bj. 1970

2. Preis: VW Käfer 1500 Cabriolet

2. Preis: VW Käfer 1500 Cabriolet

„Italien, Urlaub, Sonnenschein“ – wer erinnert sich nicht an den Allianz-Werbeklassiker aus den Achtzigern: Erhitzte Gemüter wegen eines gecrashten Tomatenlasters, dann strahlende Gesichter – Dank Allianz, denn „Wer sich Allianz versichert, der ist voll und ganz gesichert…“, so der griffige Werbeslogan. Attraktiver Hauptdarsteller damals: ein weißes 1500 Käfer Cabriolet. Zum 125jährigen Bestehen legte die Allianz den Kultspot Mitte 2015 neu auf. Nun engagiert sich die Versicherungs-AG für den guten Zweck und spendete der Oldtimerspendenaktion ein strahlend-weißes VW-Käfer 1500 Cabriolet von 1970 – dem Jahr, in dem die beste Zeit dieses Open-Air-Evergreens ihren Anfang nahm.  Unser Exemplar zählt mit 44 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h zu den flotteren VW-Käfer-Modellen – dennoch gilt auch beim „Super-Käfer“ die Devise: nicht schnell, aber immer schön kommt man an’s Ziel. Der Gewinner unseres Tomatenstapel-Käfers darf sich freuen: Käfer Cabrio fahren kommt einem festen Bündnis mit dem Glück sehr nahe.

Gespendet wurde das begehrte Käfer Cabrio von der Allianz-Versicherung.

3. Preis: NSU Ro 80, Bj. 1970

3. Preis: NSU Ro 80

Außen wie innen: Der Ro 80 ist auch nach 50 Jahren immer noch eine Ausnahmeerscheinung. Sein Debüt auf der IAA im Jahr 1967 begeisterte die Fachwelt, die ihn 1968 zum „Auto des Jahres“ kürte. Die Gründe liegen auf der Hand: Die von Claus Luthe designte, zeitlos-elegante Karosserie in Keilform mit extra flacher Frontpartie, war und ist ein Blickfang. Die verbaute Technik ist ebenso unkonventionell. Der Blick unter die Motorhaube eines Ro 80 ist ungewöhnlich: Großer Luftfilter, eine Batterie, den wassergekühlten Zweischeiben-Viertakt-Kreiskolbenmotor mit dem dahinter liegenden Getriebeblock. Die Ingenieure bewiesen Mut und pflanzten dem hübschen Trendsetter statt eines klassischen Hubkolbenmotors einen Rotationskolbenmotor ein. Deswegen trägt er auch das Ro im Namen, die 80 bezeichnet die Entwicklungsnummer, die den Ro von anderen NSU-Entwicklungen abgrenzen sollte.

Der platzsparende Motor, nach seinem Erfinder Felix Wankel auch Wankelmotor genannt, war zwar drehfreudig und vibrationsarm, in den ersten Produktionsjahren jedoch auch sehr reparaturanfällig: Manch einer mag sich an die Legende vom „Ro-80-Gruß“ erinnern, wonach die Fahrer sich mit der Fingeranzahl gegrüßt haben sollen, die der Anzahl der Motoren entsprach, die sie bereits durchgebracht hatten. Dieses schlechte Image sowie der satte Preis von 14.150 Mark ließen den frontangetriebenen „Individualisten“ in den 10 Jahren seiner Produktion gerade mal 38.000-fach vom Band in Neckarsulm laufen. Von den rund 680, die noch zugelassen sind, wird einer im Februar 2018 definitiv in neue Hände kommen: Dann übergeben wir unseren 115 PS starken NSU Ro 80 an seinen neuen Besitzer, der darf sich auch über eine Jahresmitgliedschaft im Ro 80 Club International freuen. Dieses wunderbar-sonderliche Auto, ist übrigens auch in fiskalischer Hinsicht ein speziell gelagerter Sonderfall: Die deutschen Finanzämter stufen den Ro 80 nach Gewicht ein, Hubraum besitzt er ja keinen…

Heiko Seekamp hat uns diesen besonderen Klassiker für den guten Zweck gespendet.

4. Preis: Mercedes-Benz 230/8, Bj. 1972

4. Preis: Mercedes-Benz 230/8

4. Preis: Mercedes-Benz 230/8

Jetzt müssen alle W 123-Fans stark sein, aber unser 4. Preis gilt in einigen Freundeskreisen der Automobile mit dem Stern als „letzter Mercedes mit Gesicht“. Unbestritten verabschiedet sich Mercedes-Benz mit der nach ihrem Geburtsjahr 1968 mit dem Kürzel „/8“ versehenen Fahrzeugfamilie W 114 und W 115 vom bisherigen Konzept der baureihenübergreifenden Einheitskarosserie, wie sie seit der Nachkriegszeit mit Ponton und Heckflosse gegolten haben. Unser 4. Preis, ein Mercedes-Benz 230/8 aus dem Jahr 1972, besticht in der Gestaltung durch seine klare Linienführung, die sich bereits beim S-Klasse-Vorgänger W 108/109 abzeichnete, nun jedoch konsequent umgesetzt wurde. Der technische Status ist schnell beschrieben: Der Viertakt Otto-Motor mit 2,3-Liter-Sechszylinder geleitet 120 PS aus 2292 ccm Hubraum zum Gaspedal und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h. Solide war er – und zuverlässig.

Die restliche Technik glich jedoch einem Feuerwerk an Innovationen: neben der erstmaligen, für alle späteren Mercedesmodelle typische Mittelkonsolengestaltung, über die serienmäßigen vier Scheibenbremsen hin zur brandneuen Diagonal-Pendelachse. Alles was über den Standard hinausging, ließ sich der Hersteller teuer bezahlen: Die Baureihe markierte in der Mittelklasse den Auftakt der legendären Mercedes-Aufpreispolitik – nie zuvor konnten so viele Extras geordert werden. Stolze 571,65 Mark wurden für die Servolenkung, selbst beim 20.535 Mark teuren Topmodell, 1972 extra kassiert.Dennoch: Der Strich-Acht war ein Bestseller, 1974 mit 140.127 Stück das meistverkaufte Auto in Westdeutschland – von 1968 bis 1976 wurden insgesamt zwei Millionen Exemplare gebaut. Rund 10.000 sind noch zugelassen, einer davon wird sich bei der Übergabe der 23. Oldtimerspendenaktion im Februar 2018 auf die Reise zu seinem neuen Besitzer machen.

Der PS.SPEICHER Einbeck hat uns diesen schönen Stern am Oldtimerhimmel für den guten Zweck zur Verfügung gestellt.

5. Preis: Citroën 2 CV, Bj. 1968

5. Preis: Citroën 2CV

5. Preis: Citroën 2CV

Fangen wir mal hinten an mit der Modellgeschichte unseres 5. Preises: Bis 1990 war der Citroën 2 CV ein Neuwagen, in den vorangegangenen 42 Jahren waren mehr als fünf Millionen „Enten“ vom Band geflattert. Die Anfänge des Kultwagens hatte so gar nichts mit seiner späteren Beliebtheit als politisches Statement und günstige Studentenkutsche zu tun: Er sollte „Platz für zwei Bauern in Stiefeln, einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bieten“, so die Maßgabe des Citroën-Direktors Boulanger. Ferner sollte er wenig verbrauchen, für jeden zu fahren und hervorragend gefedert sein, so „dass Eier in einem Korb auch auf holprigen Feldwegen unversehrt blieben“. Et bon:  Die Optik war dem obersten Citroënkopf ziemlich schnurz. Auch die Namensgebung war eher pragmatisch: 2 CV – „deux Cheveaux“ („zwei Pferde“), bezog sich wider Erwarten nicht auf die Pferdestärken, sondern bezeichnete die besonders günstige Steuerklasse des Fahrzeugs in seiner Entstehungszeit. Und dennoch: Ente fahren ist ein Lebensgefühl – das Verdeck bis hinten aufgerollt und ab mit Vollgas in die nächste Kurve, was einem 2 CV wegen seines günstigen Schwerpunkts in der Regel nichts anhaben kann.

Die große Liebhaberszene zeugt von seinem ungebrochenen Charme: Im Jahr 2013 gab es laut KBA (Kraftfahrzeugbundesamt) noch stolze 12.646 Enten in Deutschland, mit den importierten Exemplaren, die offiziell nicht mitgezählt werden, dürften es noch weit mehr sein. Unsere mausgraue Ente stammt aus dem Jahr 1968 und bringt es wie ihre Artgenossen mit 16 PS immerhin auf eine Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h.

Unser langjähriger Förderer Jürgen Rang aus Köln hat sich für den guten Zweck von diesem charmanten Klassiker getrennt.

6. Preis: VW Golf I, Bj. 1990

6. Preis: VW Golf I Cabriolet

6. Preis: VW Golf I Cabriolet

Die Erfolgsgeschichte des VW Golf I Cabrios liest sich gut und gerne: sein Aufstieg vom ungeliebten Käferverdränger zum konkurrenzlosen Kultklassiker sucht seinesgleichen. Die Spötter der Anfänge im Jahr 1979, die sich über den bisher ungekannten Überrollbügel lustig machten, ließen bald vom „Erdbeerkörbchen“ ab, wie der Oben-Ohne-Golf wegen dieser henkelartigen Neuerung bald bezeichnet wurde. Das Für überwog jedoch das Wider: Das Golf 1 Cabrio wurde zum Verkaufsschlager, daran änderte auch die Modellpflege im Jahr 1988 nichts, die dem Einser neue Details verpasste und ihn dadurch optisch etwas aufpumpte: „Rundum-Spoilersatz“, in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger, Radhausverbreiterung, grob gerippter Kühlergrill. Der Open-Air-Golf war eben auch ein Kind seiner Zeit, eines, mit dem man bis heute absolut nichts verkehrt machen kann.

Seine beispiellose Karriere als Neuwagen endet nach 388.522 Exemplaren im Jahr 1993. Unser „Erdbeerkörbchen“ in schicken schwarzmetallic stammt aus der späten Produktion im Jahr 1990. Der Gewinner oder die Gewinnerin darf sich nicht nur auf ein solides, 70 PS starkes Freiluft-Gefährt freuen, sondern auch auf eine Jahresmitgliedschaft in der 1. Golf I IG freuen – wertvolle Tipps und Clubequipment inklusive.

Michael Noll aus Kelkheim hat dieses Kultcabrio für den guten Zweck gespendet.

7. Preis: Ford Transit MK I, Bj. 1976

7. Preis: Ford Transik MK IViel muss über unseren blauen Riesen nicht gesagt werden – ein Ford Transit spricht für sich selbst, nicht nur aufgrund seiner beachtlichen Abmessung und Zuverlässigkeit, sondern vor allem wegen seiner internationalen Popularität. Der Erfolg dieses Modells, das seit 1965 gebaut wird, ist bis heute ungebrochen: Im Juli 2005 lief der fünfmillionste Transit vom Band. Noch mehr Ruhm und Ehre – der zuverlässige Ford ist seit über 40 Jahren das meistverkaufte leichte Nutzfahrzeug in Europa. Sehr viele gepflegte gibt es heute dennoch nicht mehr: Viele fanden wegen ihres schier unerschöpflichen Ladevolumens über die Balkanroute ein neues Zuhause in Süd-Ost-Europa.

Zum Ampelduell ist er mit seinen 65 PS und einem Gewicht von 1,6 Tonnen zwar denkbar ungeeignet, aber das ist auch keinesfalls seine Berufung. Der Gewinner unseres Transits wird sein blaues Wunder erleben: Der Riese erstrahlt in den Firmenfarben der druckriegel GmbH Frankfurt, der Inhaber, Frank Rückriegel, hat sich für den guten Zweck von ihm getrennt.

8. Preis: Rixe Moped, Bj. 1959

8. Preis: Rixe Moped

8. Preis: Rixe Moped

„Wer Rixe wählt, kauft Qualität“ lautete der Rixe-Werbeslogan. Dieses Versprechen aufrecht zu erhalten, erwies sich für das Unternehmen Mitte der 50er Jahre als Kraftakt: Angesichts der erblühenden Wirtschaft und dem Wunsch nach Wohlstand setzte das große Sterben der Motorradhersteller ein. Otto Normalverbraucher wollte auf seinen Wegen nicht mehr der Witterung ausgesetzt sein, sondern ein Autodach über dem Kopf haben. Dies führte bei den deutschen Herstellern zu einem Absatzrückgang von gut 85%. Rixe setzte weiterhin auf Qualität, ließ sich von der veränderten Marktlage nicht unterkriegen und konnte 1954 mit dem „Rixe-Moped“ – nach der Einführung der neuen Fahrzeugklasse der Mopeds in Deutschland – einen echten Verkaufsschlager landen.

Bereits kurz nach seiner Einführung wurde das Leichtkraftrad einer gründlichen Modellpflege unterzogen: Der Tankinhalt wuchs auf 5,5 Liter, ein Tacho war nun Serie, die ursprünglichen 26 Zoll-Felgen gibt es auch in der zeitgemäßen 23 Zoll-Variante. Außerdem wurde die bislang verwendete Konfektionsgabel durch eine eigens von Rixe konstruierte und gefertigte Schwinggabel ersetzt. Jetzt hatte der Käufer auch nicht mehr die Wahl zwischen Sachs- und Ilo-Motor; der Sachs-Motor mit 1,25 PS und 30 km Höchstgeschwindigkeit setzte sich durch. Die Geschichte unseres Rixe-Mopeds, dem 8. Preis der aktuellen Oldtimerspendenaktion, ist ungewöhnlich:

1959 für die stolze Summe von 600 DM erworben, war das himmelblaue Exemplar einige Jahre stets dienstbeflissen und zuverlässig im Öffentlichen Dienst – zuerst bei der Deutschen Bahn, dann bei den Stadtwerken in Ludwigshafen. Ab Mitte der Sechziger musste es zum Transport beim Hausbau und von Wasserkanistern im Schrebergarten ran. So gingen die Jahre bis 2003 in erster Hand ins Land. Dann wurde es ruhig um die hübsche Rixe – bis sie 2012 an einen Händler verkauft wurde, stand sie sich in der Garage die Räder in den Rohrrahmen. Noch im gleichen Jahr wurde sie auf der Mannheimer Veterama von Oliver Lang, Gruppenleiter der Theo-Lorch-Werkstätten in Ludwigsburg und Oldtimerfan entdeckt. Die in seiner Einrichtung geplante ABM-Maßnahme hatte damit einen Arbeitstitel: „Restauration und Instandsetzung der 59er Rixe“. Allen Beteiligten waren sich einig, dass die Rixe letztlich einem guten Zweck dienen sollte. Gesagt, getan: Nach rund achtzig Arbeitsstunden in zweieinhalb Jahren war es vollbracht, die Rixe ging auf ihre Reise zur Oldtimerspendenaktion nach Gießen, um ihren Dienst für den guten Zweck anzutreten. Dass eine Einrichtung für eine andere spendet, ist außergewöhnlich – Danke für diesen tollen Klassiker an die Theo-Lorch-Werkstätten!

Wie immer warten auch diesmal wieder zahlreiche weitere Preise auf unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dafür ein herzliches Dankeschön an alle Spender! Der Erlös der Spendenaktion fließt in diesem Jahr in die Erweiterung und Sanierung einer Wohnstätte für Menschen mit Schwerstbehinderung im Landkreis Gießen.

Teilnehmen kann mit einer Spende von 5,- Euro oder einem Betrag nach Wahl auf unser Spendenkonto bei der Sparkasse Gießen, IBAN: DE38 5135 0025 0200 6260 00, BIC: SKGIDE5FXXX. Bitte Namen und Adresse nicht vergessen!

Mitmachen kann man auch online oder per Fax unter www.oldtimerspendenaktion.de, dort gibt es auch viele Informationen rund um die Oldtimerspendenaktion, die Fahrzeuge und die Spendenprojekte. Hier der direkte Link zum Online-Spendenformular

Aktionsende ist am 21. Januar 2018.

Kontakt:

Reinhard Schade                                  Tina Gorschlüter

r.schade@lebenshilfe-giessen.de             t.gorschlueter@lebenshilfe-giessen.de

Tel. 0641-972 1055 401                         Tel. 0641-972 1055 402

Fax: 0641-972 1055 144                        Fax: 0641-972 1055 144

Mobil: 0160-705 9039                           Mobil: 0151-1620 4885

Siemensstr. 6

35394 Gießen

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