Sportcars Day Ascona, 8. September 2019

10 Jahre gibt es den Sportcars Day in Ascona schon, den der ehemalige Rennfahrer Jo Vonlanthen (Bildmitte) organisiert. Ascona am Lago Maggiore bietet eine ideale Kulisse für so ein Treffen. Wir haben den Event letztes Jahr erstmals besucht und freuten uns auf einen schönen und sonnigen Tag. Gut, schön war er, sonnig leider nicht, erst ganz zum Schluss klarte es auf. Dieses Jahr war es gerade umgekehrt, bis um ca. 10.00 Uhr regnete es, dann verzogen sich die Wolken und es wurde sonnig und warm, wenn auch am Nachmittag die Bewölkung wieder etwas dichter wurde. Aber es blieb trocken. Letztes Jahr planten wir, die Ausfahrt ins Maggiatal zu fotografieren, eine Programmänderung führte dann aber zu einer vorzeitigen Rückkehr nach Ascona und wir verpassten die vordersten Fahrzeuge. Dieses Jahr fuhren wir früher zuhause los, um eben rechtzeitig in Ascona zu sein. Plötzlich staute es einige Kilometer vor dem Gotthardtunnel, es ging nichts mehr und wir standen in einem kilometerlangen Stau. Grund war ein Fahrzeugbrand und eine damit verbundene Sperrung. Wir kämpften uns dann an der Schlange vorbei und wählten die einzig mögliche Alternative, den Pass. Natürlich waren wir nicht die einzigen und es ging im Schneckentempo die Schöllenen hoch. Dunkel und feucht war es, richtig unfreundlich, ausser den vielen Rolls Royce aus den Zwanzigerjahren, die uns entgegenkamen, viele offen, die Besatzung eingepackt wie im tiefsten Winter. Den hatten sie auch hinter sich, denn auf dem Pass lagen die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt und es lag Neuschnee.

Sportcars Day Ascona, 8. September 2019. Ein Rolls Royce aus den Zwanzigerjahren in der Schöllenen-Schlucht.

Zum Glück liess der Regen etwas nach, aber in der Schöllenen-Schlucht und am Aufstieg zum Gotthardpass lag zeitweise dichter Nebel, der sich aber kurz nach der Passhöhe verzog und den Blick hinunter nach Airolo freigab. Schnell sah man, dass das Wetter im Süden viel besser ist als in der Deutschschweiz. Verkehrstechnisch lief es weiterhin sehr zäh und wir erreichten Ascona erst gegen 13.30 Uhr, die Teilnehmer waren längst von der Ausfahrt ins Maggiatal zurück und waren im Zelt beim Mittagessen. Deshalb gibt es dieses Jahr nur Fotos aus Ascona. Nächstes Jahr werden wir wohl schon am Vortag anreisen müssen. Dafür hatte man aber viel Zeit für Gespräche und einer der ersten, der uns entgegenkam war Hans Ruch, der dafür sorgte, dass jedes Auto am richtigen Platz war, denn davon gibt es entlang der Seepromenade nicht unendlich viel. Das lief aber alles perfekt und man konnte den Tag richtig geniessen. Und was gibt es schöneres, als in Ascona, umgeben von den vielen aufregenden Sportwagen, ein feines Risotto alla zafferano con funghi porcini zu geniessen? Leider mussten alle, die noch durch den Gotthard fahren wollten, spätestens um 20.00 Uhr wieder die Heimreise antreten, denn ab 22.00 Uhr war der Tunnel wegen Unterhaltsarbeiten gesperrt. Kurz vor der Sperrung passierten wir den Stalvedro-Tunnel und waren noch vor Mitternacht wieder zuhause. Schön war es und wir freuen uns auf nächstes Jahr. Alle weiteren Infos und Termine gibt es direkt auf der Website www.sportcarsday.eu.

Sportcars Day Ascona, 8. September 2019. Hans Ruch, links, immer gutgelaunt und aufgestellt.

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