Besuch eines ehemaligen Autoabbruchs

 

Täglich erhalten wir Nachrichten, Mails und Anrufe mit dem Hinweis ‘ich hätte da eine interessante Geschichte’. Meistens merkt man schnell, dass hinter diesen Meldungen nicht viel Substanz ist, man könnte auch sagen, jegliche Aktivitäten wären Zeitverschwendung. Aber eben, nur meistens. So geschehen diesen Sommer. Ein Anruf einer Dame mit der Frage, ‘sie kaufen ja alte Autoteile?. Gut, das stimmt mit Einschränkungen oder anders herum, wenn es Teile für ältere Peugeot sind, wird es interessant. Neben den Aktivitäten rund um DREAM-CARS.CH betreibe ich noch einen Onlineshop für Peugeot Oldtimerteile, www.peugeot-teile.com. Da braucht es natürlich laufend Nachschub, wenn möglich neue Originalteile von damals, auch NOS (New Old Stock) genannt. Was da nun im besagten Fall alles lagerte, konnte mir die nette Dame nicht sagen, ausser, dass es viele gebrauchte Blechteile und Motoren seien, wohl aus den Sechziger- und frühen Siebzigerjahren.

Die bunte Zeit der Siebzigerjahre widerspiegelt sich in den Türen

Sie hätten die Liegenschaft mit diesen ‘Altlasten’ erworben und wollen jetzt räumen. Da der Ort keine Fahrstunden entfernt ist, machte ich mich etwas später auf den Weg um mir selber ein Bild zu machen. Der frühere Besitzer betrieb eine Autoverwertung, verstarb irgendwann und die Liegenschaft wechselte samt Lager den Besitzer. Es wäre schade, die Teile zu verschrotten, auf der anderen Seite gibt die Räumung viel Arbeit und kostet auch Geld, da man mit schwerem Gerät zur Sache gehen muss, vor allem bei den etwa 40 Motoren und Achsen. Da hat es beispielsweise Jaguar-Motoren, die trägt man nicht mal so schnell zu zweit weg, das sind schon massige Brocken. Der künftige neue Besitzer der Teile muss auch über eine geeignete Lagermöglichkeit verfügen. Am jetzigen Standort sind die Teile unter Dach und nicht der Witterung ausgesetzt, wurden also gut gelagert. Die Blechteile stammen vorwiegend von Opel und Ford, auch Fiat-Teile sind vorhanden. Dann weiss man eben bei etlichen Teilen nicht, an welche Fahrzeuge sie gehören. Wenn jemand Interesse hat, kann ich gerne behilflich sein. Am besten per Mail an f.vollenweider@dream-cars.ch. Hier ein paar Bilder dieses Scheunenfundes

 

Ein Gedanke zu „Besuch eines ehemaligen Autoabbruchs

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