Auf Schnee und Eis, 14. Januar 2023

Der erste Event des Jahres 2023 war für uns traditionsgemäss der Rallyespass ‘Auf Schnee und Eis’. Gut, das mit dem Schnee und Eis war an diesem 14. Januar ein Thema für sich. Es gab durchaus Jahre mit viel Schnee, aber so wenig wie dieses Jahr lag selten. Beim Start im Restaurant Blasenberg oberhalb von Zug lag immer etwas Schnee, auch wenn es nur ein winziger Rest war wie 2018. Sogar das Gras leuchtete im Januar 2023 in sattem Grün. Ungewohnt, aber den Wetterlaunen ist man ausgesetzt. Es gibt Events, wie das GP Ice Race im österreichischen Zell am See, die wegen Warmwetter abgesagt werden mussten. Auch wenn es noch kalt wird, die Zeit für das Herrichten der Bahn würde niemals reichen. Aber so ist es nun einmal und glücklicherweise ist ‘Auf Schnee und Eis’ diesbezüglich nicht anfällig, man fährt halt auf mehrheitlich trockenen oder nassen Strassen, es braucht keine Schneeketten oder andere Hilfsmittel. Eis gab es wirklich nirgends, auch schneebedeckte Strassen traf man nur sehr beschränkt in der Region Halsegg, Ramenegg und der Alpwirtschaft Schornenrain, hoch über dem Ägerisee gelegen, an. Selbst die Strasse über die Ibergeregg war schneefrei, das Thermometer zeigte 7 Grad. Das Skigebiet bot einen doch eher jämmerlichen und schmutzigen Anblick.

12. Auf Schnee und Eis, Zentralschweiz, 14. Januar 2023, Gery Gwerder und Thomas Cordani mit dem Volvo PV 544 Rallye aus dem Jahr 1960 auf der Ibergeregg.

Der Start zum Event, der eigentlich gar keiner ist, erfolgte nach 10.30h vom Restaurant Blasenberg. Organisator Martin Kolb erwähnte, dass es eben keine Veranstaltung sei und dass alle Teilnehmer auf eigene Gefahr unter Einhaltung der Verkehrsregeln die Strecken befahren. Es gibt wie immer keine Zeitnahme und auch keine Rangliste. Das braucht es auch nicht, Spass haben kann man auch ohne Stoppuhr. Die rund 20 Fahrzeuge fuhren mit Kartenmaterial 1:25’000 los über Allenwinden in die Region südwestlich des Ägerisees. über kleine Nebenstrassen, oftmals gerade breit genug für ein Auto, führte die Strecke weiter über Steinen, Seewen nach Illgau, wo man sich zum gemeinsamen MIttagessen traf im Restaurant Sigristenhaus. Verpflegen müssen sich die Teilnehmer auf eigene Rechnung, es ist ja keine Veranstaltung, somit wird auch kein Startgeld verlangt. Es muss auch kein sturer Zeitplan eingehalten werden, jeder darf so fahren wie er will. Nach dem Mittagessen ging die Fahrt weiter über die Ibergeregg, den Raten, Gottschalkenberg zurück zum Restaurant Blasenberg. Unterhalb der Ibergeregg wartete ich wieder auf die Teilnehmer. Der grosse, mit Schneematsch bedeckte leere Parkplatz des geschlossenen Restaurants Alpstubli, bot sich für viele Teilnehmer förmlich an, ein paar wilde Drifts zu zeigen. Das freute natürlich auch den Fotografen 😉 Danke für die Showeinlagen.

12. Auf Schnee und Eis, Zentralschweiz, 14. Januar 2023. Der Porsche 944 des Teams Thomas Syburra und Elena Frey im Schneematsch. Spass muss sein

Alle Teilnehmer kehrten ohne Zwischenfall gegen 17.00 Uhr zum Restaurant Blasenberg zurück, wo man sich nochmals traf. Viele blieben gleich für das Nachtessen mit der Standardbeilage ‘Räubergeschichten des Tages’. Ein wieder sehr spassiger und gelungener Tag, perfekt vorbereitet, interessant auch, dass sehr viele junge Teams diesen Tag genossen. Roche Luder, der jüngste Teilnehmer, kam mit einem Citroën Traction Avant, das älteste Fahrzeug im Feld, in die Zentralschweiz. Es gibt keine Webseite, da es wie schon erwähnt keine Veranstaltung ist. Man kann sich auch nicht anmelden, lediglich Bewerbungen sind möglich. Cool war es auch ohne Schnee und Eis. Das Eis gab es aber nach dem Nachtessen als Dessert dennoch 😉 Danke an Alle, die an diesem Tag mitgewirkt haben.

Fredi Vollenweider, 15. Januar 2023

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